Vereinsgeschichte - Schützenfeste 2

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    * Im Jahre 1470 beschwerte sich der Rat zu Erfurt, daß die Nordhäuser die Kleinodienmeister und Schützen nicht nach Brfurt schicken wollten; denn das sei ein Schimpf für Erfurt, und auch der Herzog Wilhelm von Sachsen, welcher dahin komme, werde es ungern sehen - Die Beschwerde hatte Erfolg, denn
    * Am Sonntag den 29. Mai 1471 verkündete der Rat, die Kleinodienmeister und Schießgesellen zu Nordhausen, nachdem sie der Herzog Wilhelm von Sachsen durch den Rat zu Erfurt mit einem Schützenhof daselbst verehret hat, so wollen sie zu einer Fröhlichkeit und einem Schießen in Nordhausen auf Johanni einladen, wozu der Herzog auch kommen will.
    * Am Dienstag den 9. Juli 1477 laden der Rat zu Erfurt die Nordhäuser ein, am Montag den 28. Juli einige Kleinodien und anderes mit auszuschießen, weil der Herzog Wilhelm die Kleinodienmeister und Schützen da selbst mit einem Schützenhof verehren und selbst mit schießen will. Dazu möchten die Nordhäuser nach ihrer Gewohnheit acht Schützen und Kleinodienmeister senden. Der Stand oder das Sitzen soll 150 Ellen von dem "Weibe" entfernt sein. Jeder soll seinen abgeschliffenen und beschriebenen Bolzen haben und ohne Hilfe und Vorteil nach Schießrecht schießen. Jeder soll 20 Schüsse tun. - Der Herzog Wilhelm von Weimar, der Graf Heinrich von Schwarzburg und der Graf Ernst von Gleichen kamen nebst anderen Grafen und Edelleuten dahin. Sie schossen 3 Tage an der Leimgrnbe, am Löwentor, mit Armbrüsten und Pfeilen um 10 Kleinod, das waren silberne Becher und Schalen, das beste 30 Gulden wert. -
   
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