Vereinsgeschichte - Mitgliedsspenden

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Nicht nur die gesamte Brüderschaft spendete reichlich, sondern auch einzelne. Der Schützenmeister Kurt Friedrich spendete 1428 während einer Krankheit 15 Rheinische Gulden, jährlich 12 Scheffel Kornzinsen und 2 Gulden für einen weiteren Marktscheffel.
Die Brüderschaft besaß unter anderem mehrere Amtsröcke (Cafalen) für Priester, mehrere Überröcke (Levitenröcke) für die bei den heiligen Handlungen Bediensteten, zwei Kelche, von den einen die ganze Brüderschaft und den anderen Hans Mühlhausen gestiftet hatte, dazu vergoldete Spangen und mehrere kostbare Altartafeln.
Die Schützenbrüder hatten sich aber auch zur Ausbildung in der edlen Schießkunst und zur Begehung fröhlicher Schützenfeste zusammengeschlossen. Ihre Schießübungen führten sie im "Armbrustgraben" durch, dem Teil des Stadtgrabens, der sich vom Töpfertor nach Norden erstreckte, wo sich heute die Promenade befindet. Die Waffen der Schützenbrüderschaften waren in älterer Zeit Pfeil und Bogen. Die Armbrust gewann erst im 13. und 14. Jahrhundert beim deutschen Städtebürgertum an Bedeutung.
Auch ihre Schützenfeste, den sogenannten Schützenhof, feierten sie alljährlich und nahmen, um ihre Kunst auswärts zu zeigen, auch gern die Einladungen anderer Städte und Schützengesellschaften an.
   
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