Vereinsgeschichte - Ende und Neubeginn


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Mit dem Kriegsende kam auch das Ende der Nordhäuser Schützenkompanie. Alle Waffen mußten nach dem Kriegsende bei Strafe abgegeben werden. Deutschland wurde infolge des Krieges in vier Besatzungszonen aufgeteilt aus denen 1948/49 zwei unterschiedliche Staaten entstanden. Aus den drei westlichen entstand die BRD, und aus der östlichen (sowjetischen) Besatzungszone entstand die DDR in der diese Art Schützenwesen nicht erlaubt war. Das Schützenhaus wurde 1951 verstaatlicht und Rechtsträger wurde die Stadt Nordhausen. 1963 wurde das Anwesen der GST übertragen und diente der GST zur vormilitärischen Schießausbildung und den Kampfgruppen und der Polizei als Trainingsstätte.
1967 wurde die "Nordhäuser Schützenkompanie v. 1420" in Köln im Verband der Nordhäuser Heimatfreunde durch die in den alten Bundesländern lebenden Nordhäuser zum zweitenmal gegründet, mit Sitz in Bad Sachsa. Die Kompanie war Mitglied im Dachverband "Bund Mitteldeutscher Schützen" zu denen auch Stolberg, Klettenberg und Ilfeld gehörten.
Über 20 Jahre waren die Nordhäuser Gäste bei der Bad Sachsaer Schützengesellschaft, unter dem Vorsitz ihres Schützenmeisters Günter Heidergott. Dort trafen sie sich zweimal im Jahr.
   
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