Vereinsgeschichte - Stadtbrände


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Nach den großen Bränden von 1710 und 1712, wo große Teile der Oberstadt abbrannten, frischte das Leben in der Kompanie wieder auf und die von 1695 stammenden unbequem gewordenen Statuten wurden 1716 geändert. Diese neuen Statuten führten unter anderem den bis dahin verbotenen gezogenen Lauf ein.
Es folgten Einladungen aus Amstadt (1718, 1729, 1721, 1732), Mühlhausen (1721, 1723, 1725), Erfurt (1721, 1732, 1733), Gotha (1728, 1730), Frankenhausen, Sondershausen.
Die Einverleibung der Freien Reichsstadt Nordhausen in den preußischen Staat am 2. August 1802 brachte auch für die Schützenkompanie mancherlei Veränderungen. Bereits 1803 wurden die Schützen zur Bürgerwache und ab 1806 auch zu regelmäßigen Nachtpatrouillen herangezogen. Die Anzahl der Schützen wuchs in überraschender Weise, waren es 1800 nur noch 20 Mitglieder, so waren es 1804 bereits 52 Mitglieder. Mit der Einführung der Uniformierung anläßlich der Durchreise des Königs Friedrich Wilhelm III. trat eine Verminderung der Mitglieder ein.
   
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