Vereinsgeschichte

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Die Geschichte der
"Nordhäuser Schützenkompanie von 1420 e.V."
Fast 600 Jahre "Nordhäuser Schützenkompanie 1420", eine Tradition, die weit in das 13. Jahrhundert zurückreicht und somit zählt die Nordhäuser Schützenkompanie mit zu den ältesten Schützenvereinen Deutschlands.
Unabhängig von der Vertretung ihrer wirtschaftlichen Interessen und deren Vereinigungen (Innungen, Zünfte) bildeten die Bürger im 13. Jahrhundert unter dem Einfluß der Kirche auch verschiedene geistliche und weltliche Interessengemeinschaften, sogenannte Brüderschaften.
In den mittelalterlichen Städten waren alle Vollbürger verpflichtet zu Dienst mit der Waffe, um gemeinsam die Stadt gegen Feinde verteidigen zu können. Unter ihnen gab es auch einige Schützen, die besonders das Handwerk mit der Waffe üben wollten. Sie bildeten ihre eigene Bruderschaft, die der Pfeilschützen. Wie auch andere Vereinigungen hatten die Schützen ihr eigenes Kirchengerät, ihren eigenen Schutzheiligen, Fahnen und Prozessionsstangen, eine Sterbekasse, führten eigene Gottesdienste durch, besaßen eine eigene Satzung, der sich jeder bei Strafe unterzuordnen hatte. Wer Mitglied werden wollte, mußte eine Aufnahmegebühr entrichten und einen Jahresbeitrag zahlen.
   
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